Erfolgreicher Ausstellungsauftritt im Hamburger Hafenmuseum
Am 23. Und 24. August 2025 war die „Nordwerft“ der Hellmonsödter Werft bei den Schiffsmodellbautagen im Hamburger Hafenmuseum anwesend.
Angereist war ich mit einigen Schiffsmodellen, wobei hier auf Wunsch des Museums möglichst auf die graue Flotte verzichtet wurde. Mit dabei waren die Vaterland, Anika Oltmann, Kaiser Wilhelm der Große, Admiral Graf Spee sowie die Stettin. Maßstäblich waren alle Modelle in 1:200 vorhanden, mit Ausnahme der Stettin, die auch in 1:100 auf dem Tisch stand. Auch dabei waren zwei 3D-Drucker, die für die Besucher sichtbar ein paar Teile drucken durften.
Anwesend waren alte Bekannt aus dem IMM letztes Jahr: IG Beluga mit ihren diversen Hafen-Dienstschiffen, der SMC Hamburg, der auch einiges an Grauer Flotte zeigte sowie die Modellbaufreunde Tornesch, die auch wieder mit ihrem Dampfeisbrecher Stettin vor Ort waren. Dazu schlossen sich noch einige private Modellbauer und auch neue Gesichter an.
Die Besucher staunten über die verschiedenen technisches Aspekte des Schiffsmodellbaus. So wurden neben Forschungsschiffen in 1:100, vollgestopft mit beweglichen Teilen und Elektronik, auch diverse Frachter älteren Datums sowie viele Schiffe in kleinem Maßstab von 1:1250 ausgestellt, geschmückt immer mit einigen Modellen in größeren Maßstäben, bis rauf auf 1:32.
Bei mir am Stand wurden derweil die Augen einiger Besucher groß, als ich ihnen gesagt habe, dass alle Modelle auf dem Tisch gedruckt sind. Natürlich kannte man es, auch von anderen Ständen in der Halle, dass es hier und da Teile am Schiff gab, die gedruckt sind. Aber dann ein ganzes Schiff? Die häufigste Frage war daher auch eher, woher die Daten kommen, die dann in den Drucker gefüttert werden. Dies konnte ich einigen Interessierten auch direkt am Computer zeigen. Und gerne wurde auch einige Bauteile in die Hand genommen, ihre Festigkeit gefühlt und die Detailtiefe bewundert
Vor dem Museum wurden einige Schiffe auf dem Wasser vorgeführt, denn hier hatte das Hafenmuseum ein Wasserbecken aufgebaut, in dem die Schiffe fahren konnten. Von mir wurden dort die Anika Oltmann sowie die Vaterland gefahren. Zwischen den Fahrten der „großen“ wurde auch Kindern angeboten, ein Modellboot über das Wasser fahren zu lassen, wozu grob ein halbes Dutzend Spielzeugboote bereit stand.
Vielen Dank an dieser Stelle für die vielen konstruktiven Gespräche mit anderen Modellbauern. Man merkt, dass der 3D-Druck immer mehr im Schiffsmodellbau ankommt und dort auch seine Wertschätzung erhält. So wird er z.B. heutzutage auch bei Modellbauwettkämpfen und
-Meisterschaften anerkannt.
Ein besonderer Dank
Ein besonderer Dank hier noch einmal an das Deutsche Hafenmuseum in Hamburg für die Einladung, die für uns Aussteller kostenfreie Führung auf der Viermastbark Peking sowie für die Verpflegung während der Veranstaltung. Auch der Betrieb der 3D-Drucker im Museum war nicht selbstverständlich.
Die Ausstellung ging am Sonntag Abend gegen 18 Uhr zu Ende. Ich ging mit einem guten Gefühl, einer Einladung für eine Ausstellung Anfang Januar 26 und einigen Versprechen, sich demnächst „am Ententeich“ zum Schippern zu treffen